Luoghi · Popricani

Popricani

Gemeinde in Rumänien

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Popricani ist eine Gemeinde im Iași-Kreis in West-Moldawien, Rumänien, und gehört zum Iași-Metropolargebiet. Sie besteht aus neun Dörfern, darunter Popricani selbst, und liegt im östlichen Zentrum des Kreises. Der Ort ist von der Nationalstraße DN24C durchzogen, die von Iași aus in Richtung Prut-Fluss-Tal und zur Grenze mit Moldawien führt. Die Gemeinde ist geprägt von ihrer Lage im flachen Land und der Nähe zu wichtigen Verkehrsverbindungen.

Die Geschichte von Popricani ist durch tragische Ereignisse geprägt, darunter die Entdeckung einer Massengrabstätte im nahen Wald von Vulturi im Jahr 2010. Diese Grabstätte, die auf die Zeit um 1941 zurückgeht, enthält vermutlich die Überreste von bis zu hundert jüdischen Männern, Frauen und Kindern, die von rumänischen Behörden ermordet wurden. Dieses Ereignis ist Teil einer Reihe von Vorfällen, die in der Region um Iași während des Zweiten Weltkriegs stattfanden.

Popricani hat sich in der Literatur als Symbol für die jüdische Geschichte in Rumänien etabliert. Das Dorf wird in dem 1953 erschienenen Memoar „Mayn tatns khretshme“ („Mein Vaters Gasthaus“) von Yitskhok Horowitz erwähnt, der seine Kindheit in Popricani beschreibt. Das Werk wurde 2022 ins Englische übersetzt und als „The Tavern of Popricani“ veröffentlicht. Die Gemeinde bleibt somit auch heute ein Ort der Erinnerung und kulturellen Bedeutung.

Fonti (2)
Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Iași
Adresse
Strada 1 Decembrie 1918, nr. 82, Comuna Popricani, jud. Iași, 707380
Seehöhe
156 m

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