Obce · Valgrana

Valgrana

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Valgrana liegt im Valle Grana, etwa 15 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Cuneo. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 23,1 km² und ist von Nachbargemeinden wie Bernezzo und Caraglio umgeben. Die Siedlung erstreckt sich an der Talmündung, was den Namen des Ortes erklärt. Zu Valgrana gehören mehrere Fraktionen, darunter Arlotto und Bottonasco, und der höchste Punkt der Gemeinde ist der Monte Tamone mit 1393 Metern.

Der Ortsname wurde in mittelalterlichen Dokumenten als „Valle Gramna“ erwähnt und entwickelte sich später zu „Valgranna“ und „Vallegrana“. Valgrana war bis Ende des 16. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Savoyer. Im Jahr 1744 wurde das Dorf von französisch-spanischen Truppen überfallen, und 1800 brach eine Cholera-Epidemie aus. Die Gemeinde war auch von militärischen und krankheitsbedingten Ereignissen geprägt, die die Bevölkerung stark beeinflussten.

Valgrana ist für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Ruinen der alten Burg, die Kapellen Santa Croce und San Bernardo mit Bildern von Pietro da Saluzzo sowie die romanische Kirche Santa Maria della Valle. Zudem gibt es die Pfarrkirche San Martino mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert und das Grafenhaus mit Wappen aus dem 17. Jahrhundert. Die Paschero Mühle wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut, und die Mühle aus dem Jahr 1905 diente als Versorgungspunkt für Partisanen. Die Gemeinde ist auch der Sitz des Käseherstellers Valgrana S.P.A.

Zdroje (1)
Einwohner
809
Fläche
23,1 km²
Seehöhe
642 m
Bezirk
provincia di Cuneo

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