Kraji · Molschleben
Molschleben

To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Molschleben liegt am Südwesthang der Fahner Höhe und grenzt an die Gemeinden Eschenbergen, Bienstädt, Tröchtelborn, Friemar und Bufleben. Die umliegende Landschaft ist landwirtschaftlich genutzt, und die Nesse fließt am südwestlichen Ortsrand. Im Norden verläuft der Attichbach, der sich über den Kelchbrunnsgraben in die Nesse ergießt. Der höchste Punkt der Gemeinde ist das „Breiten Holz“ mit etwa 402 m ü. NN, der tiefste Punkt liegt an der Grenze zum Gemeindegebiet bei 274 m ü. NN. Am östlichen Ortsrand entspringt der Österbrunnen, der sein Wasser in einen Bach leitet.
Molschleben wurde erstmals im Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld erwähnt, das 710–786 von Mainzer Erzbischof Lullus angefertigt wurde. Der Name Magolfeslebo war die ursprüngliche Bezeichnung des Ortes. Ritter von Molschleben wurden um 1000 erwähnt, und das Dorf gehörte im 13. bis 15. Jahrhundert den Edelleuten von Malsleiben. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts übernahmen die Herren von Witzleben das Rittergut, das 1737 an 22 Einwohner verkauft wurde. Die Gemeinde erwarb Rechte zur Schaftrift, zum Bierbrauen und zum Bierausschank.
Die Gemeinde ist bekannt für die evangelische Dorfkirche St. Peter und Paul, die an gleicher Stelle wie ein früherer Bau aus dem 8. oder 9. Jahrhundert steht. Die Kirche wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet, wobei der Chor 1500 fertiggestellt wurde. Ein spätgotischer Kirchturm aus dem 18. Jahrhundert steht an der Nordseite. Zudem gibt es die Waidmühle auf dem Schenksplatz, eine wiedererrichtete Mühle mit originalen Mühlsteinen. Ein Inschriftstein aus dem Jahr 1542 an der Wand eines Hauses trägt die Abkürzung für den damaligen Kurfürsten und das Wappen der Wettiner.
Viri (1)
- Molschleben (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, prirejeno)
- Einwohner
- 1.002
- Fläche
- 15,24 km²
- Seehöhe
- 290 m
- Bezirk
- Landkreis Gotha
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