Sehenswürdigkeiten · Flieden

Flieden

hessische Gemeinde im Landkreis Fulda

Flieden
Johannes Müller CC BY-SA 3.0

Flieden ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda, im Osten Hessen. Der Ort liegt im Fliedener Becken, zwischen den Ausläufern des Vogelsbergs und der Rhön. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Buchenrod, Döngesmühle, Höf und Haid, Magdlos, Rückers, Schweben, Stork und Struth. Die Region ist geprägt von Mischwäldern, Ackerflächen und den höchsten Erhebungen wie dem Knöschen und dem Storker Küppel.

Flieden hat eine lange Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Die Mark Flieden wurde 806 erstmals erwähnt, und das Kloster Fulda besaß bereits 1000 n. Chr. 14 Liden und 23 Dreitagsfröner. Die Gemeinde war im Mittelalter ein Verwaltungs- und Gerichtssitz und profitierte von der Lage an der Via Regia. 1867 entstand der Bahnhof Flieden, der die wirtschaftliche Entwicklung förderte. 1972 wurde die Großgemeinde Flieden aus mehreren Ortsteilen gebildet.

In Flieden gibt es zahlreiche Räume und Wege, die die Landschaft und Geschichte widerspiegeln. Der Fluss Fliede fließt durch das Dorf und verläuft im Fliedetal Richtung Norden. Der Sport- und Freizeitpark Am Weiher bietet Ausblicke auf die Umgebung und beherbergt ein Stadion, einen Paddelteich und Parkanlagen. Die historische Pfarrkirche Sankt Goar und die Wallfahrtskirche in Rückers sind Teil der kulturellen Landschaft. Die Gemeinde ist auch bekannt durch das „Königreich Flieden“, eine Tradition, die bis in die Gegenwart lebt.

Quellen (1)
Seehöhe
295 m

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