Sehenswürdigkeiten · Remlingen

Remlingen

Markt in Bayern, Deutschland

Remlingen
Tilman2007 CC BY-SA 3.0

Remlingen liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg an der Bundesstraße 8. Der Markt ist ein landwirtschaftlich geprägter Wohnort im Einzugsbereich der Städte Würzburg, Marktheidenfeld und Wertheim. Er grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Triefenstein, Holzkirchen und Uettingen. Der Ort hat eine Hanglage und ist umgeben von Weinbergen, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen.

Der Name Remlingen stammt aus einer alamannischen Siedlung, die durch den Personenname Romenus oder Ramin abgeleitet wurde. Der Ort wurde erstmals 839 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein wichtiger Marktflecken. Er war Teil der Handelsstraße von Prag nach Brüssel und besaß drei Tore, von denen keines mehr steht. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Herrschaft der Grafen von Wertheim und Castell.

Remlingen ist bekannt für seine drei R: Rinder, Rösser und Runkelrüben. Die Rinder wurden exportiert, und der Runkelrübenanbau war lange Zeit bedeutend. Der Ort besitzt historische Baudenkmäler wie das ehemalige Amtsschloss und das Schloss der Grafen zu Castell-Remlingen. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Eierlauf und das Reitturnier tragen zur Kultur des Ortes bei. Die Pfarrkirche und das Rathaus sind weitere sehenswerte Orte.

Quellen (2)
Seehöhe
261 m

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