Sehenswürdigkeiten · Gilching

Gilching

Gemeinde in Deutschland

Gilching
Cholo Aleman CC BY-SA 3.0

Gilching liegt im oberbayerischen Landkreis Starnberg, etwa 20 Kilometer von München entfernt. Die Gemeinde umfasst elf Gemeindeteile und liegt in der Moränenlandschaft des Voralpengebietes am Rande des Fünfseenlandes. Sie grenzt an die Gemeinden Aying, Maisach und Erding sowie an das Fünfseenland. Die Region ist geprägt von flachen Tälern und sanften Hügeln, die von Flüssen und Seen durchzogen werden.

Der Name Gilching leitet sich aus dem Althochdeutschen ab und hat seine Wurzeln in der Besiedlung durch germanisch-bajuwarische Nachfolger der Römer im 6. Jahrhundert. Der ursprüngliche Name Kiltoahinga wurde im frühen 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte schrittweise zum heutigen Namen. Die Gemeinde war im Mittelalter Teil des Rentamts München und gehörte zum Landgericht Starnberg des Kurfürstentums Bayern.

Gilching ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die Römerstraße Via Julia, die durch das Gemeindegebiet führt, und die Kirche St. Vitus, die 1709 erbaut wurde. Die Gemeinde besitzt auch eine Vielzahl von Schulen, darunter ein Gymnasium und eine Volkshochschule. Zudem ist sie Partner der italienischen Kleinstadt Cecina und pflegt eine enge Verbindung zur Region durch den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Die Freiwillige Feuerwehr und verschiedene Vereine tragen zur Gemeinschaftsgeist und lokaler Kultur bei.

Quellen (2)
Seehöhe
553 m

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