Sehenswürdigkeiten · Grainet

Grainet

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau

Grainet
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Grainet liegt im südöstlichen Bayerischen Wald, in der Region Donau-Wald. Der Hauptort befindet sich in einem sonnigen Talkessel am Fuß des Haidel, rund acht Kilometer östlich von Freyung und neun Kilometer nördlich von Waldkirchen. Die Gemeinde grenzt an Freyung, Haidmühle, Hinterschmiding, Neureichenau, Jandelsbrunn und Waldkirchen. Sie ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt jeweils 20 Kilometer von den Grenzen zu Tschechien und Österreich entfernt.

Grainet entstand um 1400 als Säumerdorf am Goldenen Steig, einem alten Handelsweg von Böhmen nach Bayern. Die Salztransporte von Passau ins böhmische Prachatitz waren im Spätmittelalter eine wichtige Erwerbsquelle. Im Zuge der Säkularisierung 1803 wurde der Ort zu Bayern. 1897 wurde der Gemeindename in Grainet geändert. 1971 wurden die Gemeinden Fürholz, Rehberg und Vorderfreundorf eingegliedert. Die Gemeinde wuchs zwischen 1988 und 2018 um 14,1 Prozent.

Grainet ist bekannt für seine Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit, die 1747 bis 1756 erbaut wurde, und die Nikolauskirche, die 1500 errichtet und 1911 zerstört wurde. Zudem gibt es den Wallfahrtsort Kohlstattbrunn und zahlreiche Kapellen wie die Schächerkapelle und die Unterseilberger Dorfkapelle. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten katholischen Pfarrverbindungen im unteren Bayerischen Wald.

Quellen (2)
Seehöhe
694 m

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