Sehenswürdigkeiten · Escoriaza
Eskoriatza
Gemeinde in Spanien

Eskoriatza liegt am Oberlauf des Río Deba, etwa 55 Kilometer südöstlich von Bilbao und 22 Kilometer nordöstlich von Vitoria-Gasteiz. Die Gemeinde befindet sich in den Südhängen des Kantabrischen Gebirges und hat eine Höhe von etwa 275 Metern. Sie besteht aus mehreren Ortschaften, darunter Apotzaga, Bolibar, Gellao, Marín, Mazmela, Mendiola und Zarimutz. Das Klima ist gemäßigt und von der Region Biscaya beeinflusst, mit einem jährlichen Niederschlag von etwa 1066 Millimetern.
Eskoriatza wurde erstmals urkundlich erwähnt, als es als Teil der Herrschaft des Grafen von Biscaya erwähnt wurde. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg von Aitzorrotz errichtet, und im Laufe der Geschichte entwickelte sich der Ort zu einer wichtigen Landwirtschaftsregion. Die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Veränderung der bäuerlichen Strukturen im 20. Jahrhundert führten zu einer starken Bevölkerungszunahme.
Die Gemeinde ist für ihre historischen Bauwerke bekannt, darunter die Burg von Aitzorrotz aus dem 12. Jahrhundert und mehrere Kirchen wie die Peterskirche in Eskoriatza und die Michaeliskirche in Apotzaga. Zudem gibt es das Hospital del Santísimo Rosario aus dem Barock. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Víctor Sarasqueta Suinaga, ein früherer Büchsenmacher, und Koldo Martínez Urionabarrenetxea, ein Politiker.
Quellen (2)
- Eskoriatza (CC0-1.0)
- Eskoriatza (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Erbaut
- 1630
- Seehöhe
- 275 m
- Website
- https://eskoriatza.eus/
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