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Châtenois
französische Gemeinde im Département Bas-Rhin

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Châtenois liegt im Département Bas-Rhin, in der Region Grand Est, im Elsass. Der Ort befindet sich am Fuße der Vogesen, etwa vier Kilometer westlich von Sélestat. Er ist von der Anschlussstelle 17 der A 35 umgeben, die die Verbindung zwischen Sélestat und Châtenois bildet. Die Gemeinde liegt in einer Talöffnung, die den Hahnenberg-Rittersberg durchbricht und den Zugang zum Weilertal ermöglicht. Die Vogesenbäche fließen hier in die Oberrheinische Tiefebene.
Der Name Châtenois leitet sich von den Kastanienwäldern ab, die die Region umgaben. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 912, als er als villa Castineto bezeichnet wurde. Im Mittelalter gehörte Châtenois dem Bistum Straßburg, das hier ein Schloss und eine Münze unterhielt. Der Ort war durch Mauern und Graben geschützt und hatte in der Frühen Neuzeit eine militärische Bedeutung. Er wurde mehrfach geplündert und brannte mehrmals nieder, wobei insgesamt 149 Häuser zerstört wurden.
Châtenois ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die römisch-katholische Sankt-Georgs-Kirche mit romanischem Turm und spätestgotischen Holzreliefs. Das spätgotische Rathaus und das Gasthaus Adler aus dem 15. Jahrhundert sind ebenfalls bedeutend. Der Hexenturm, ein ehemaliges Burgtor, ist ein markantes Zeichen der Stadt. Die Gemeinde hat auch eine Künstlerin wie Elisabeth Schmitz hervorgebracht, die als Malerin und Grafikerin bekannt war.
Sources (2)
- Châtenois (CC0-1.0)
- Châtenois (Bas-Rhin) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, adapté)
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Arrondissement Sélestat-Erstein
- Seehöhe
- 525 m
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