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Todi

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Todi liegt in der Provinz Perugia der Region Umbrien, auf einem Hügel über dem Tibertal. Die Stadt ist umgeben von niedrigen Gipfeln und verfügt über eine einzigartige Hanglage. Zu ihren Nachbargemeinden gehören Acquasparta, Avigliano Umbro und Orvieto. Das Gemeindegebiet wird vom Tiber und seinem Nebenfluss Naia durchflossen, wobei der Naia westlich des Ortsteils Pontenaia in den Tiber mündet. Todi besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Asproli, Cacciano und Pian di Porto.

Die Geschichte von Todi reicht bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Stadt als umbrische Siedlung Tutere gegründet wurde. Sie wurde später römisch und erhielt den Namen Tuder. Im 13. Jahrhundert verlor Todi seine Autonomie, und im 16. Jahrhundert wurde die Stadt durch die Pestepidemie stark geschädigt. Das Bistum Todi wurde 1986 mit dem Bistum Orvieto vereinigt. Die Stadt war Teil des Kirchenstaats und blieb bis 1860 in diesem Status.

Todi ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Piazza del Popolo, die Kathedrale Santissima Annunziata und den Palazzo dei Priori. Die Piazza del Popolo ist ein zentrales Treffpunkt der Stadt und umgeben von Renaissancepalästen. Die Kathedrale wurde im 12. Jahrhundert errichtet und hat römische Wurzeln. Die Wallfahrtskirche Santa Maria della Consolazione ist ein Hauptwerk der Renaissance. Die Stadt ist auch für ihre künstlerische Tradition bekannt, mit Persönlichkeiten wie Iacopone da Todi und Ennio Antonelli.

Sources (1)
Einwohner
15.682
Fläche
222,86 km²
Seehöhe
397 m
Bezirk
provincia di Perugia

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