Sehenswürdigkeiten in Budapest
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Budapest liegt an der Donau: Buda erhebt sich am rechten Ufer, Pest breitet sich auf der Ebene am linken Ufer aus. Brücken verbinden die beiden Ufer; zur Landschaft gehören nach der UNESCO der Gellértberg mit der Zitadelle und die teils bewaldeten Budaer Berge. Die Donauufer, das Budaer Burgviertel und die Andrássy-Straße bilden eine UNESCO-Welterbestätte; zu ihr zählen auch das neugotische Parlament und die unter der Andrássy-Straße gebaute Millennium-U-Bahn. Im Burgviertel zeigt das Burgmuseum gotische Skulpturen aus dem königlichen Palast und einen Seidenbehang mit ungarisch-angevinischem Wappen; weitere Ausstellungen behandeln die Geschichte der Hauptstadt und den mittelalterlichen Königspalast. Das mittelalterliche jüdische Bethaus liegt nach Angaben von Budapest Info im mittelalterlichen Wohngebiet der jüdischen Gemeinde von Buda. An den Gewölben sind bemalte Figuren und Schriftzeichen zu sehen, im Inneren sind jüdische Grabsteine ausgestellt. An der Andrássy-Straße steht die von Miklós Ybl entworfene Staatsoper, ein Bau in Formen der Neorenaissance. Ihre Innenräume sind nach Angaben der Oper reich mit Gold, Marmor und Fresken ausgestattet; die Ausstattung greift Geschichten der antiken Mythologie auf. Der hufeisenförmige Zuschauerraum ist in Rot und Gold gehalten. Károly Lotz malte das Deckenfresko „Die Apotheose der Musik“, den Kronleuchter entwarf Ybl. In Óbuda liegen die Reste der römischen Stadt Aquincum. Der Archäologische Park zeigt das Forum und seine Umgebung mit Gericht, Tempel, öffentlichen Bädern und Markthalle. Zu den Spuren der städtischen Infrastruktur zählen Aquädukt, Kanalisation und Spültoiletten. Die Steinsammlung des Museums umfasst Grabsteine, Weih- und Bauinschriften sowie architektonische Skulpturen. Nach Angaben des Aquincum-Museums stiftete Gaius Julius Viatorinus, ein Amtsträger der Zivilstadt, der Vereinigung der Tuchhändler eine tragbare Orgel, die als Aquincumer Wasserorgel bekannt ist. Das Rudas-Bad hat nach Angaben des Bades einen Badebereich aus der Zeit der osmanischen Herrschaft. Unter einer von Pfeilern getragenen Kuppel liegt das achteckige Becken. Zur Anlage gehören auch ein Schwimmbecken und eine Trinkhalle, in der das Wasser der Quellen Hungária, Attila und Juventus ausgegeben wird.
Quellen (8)
- Budapest, including the Banks of the Danube, the Buda Castle Quarter and Andrássy Avenue – UNESCO World Heritage Centre
- Állandó kiállítások – BTM Vármúzeum
- BTM - Medieval Jewish Prayer House – Budapest Info
- The Construction of the Opera House – Hungarian State Opera
- The auditorium – Hungarian State Opera
- About Aquincum – Aquincum Museum
- The Aquincum organ – Aquincum Museum
- Past and present – Rudas Thermal Bath
Eine Tour von hier aus

5 Stationen · 1:43 Std. · 2,5 km
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Bildnachweise
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