Ungarn

Sehenswürdigkeiten in Komitat Fejér

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Komitat Fejér
Pola CC BY 3.0
Sehenswürdigkeiten
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Zum Komitat Fejér gehören die Wälder des Vértes-Gebirges und des Bakonywalds, der Velencer See und die Ebene Mezőföld. Die Mezőföld ist eine Fortsetzung der Großen Ungarischen Tiefebene mit Sandflächen, Bächen und Seen. Zu ihren Gewässerlandschaften zählen das Sárvíz-Tal und die Fischteiche von Rétszilas. Entlang der Donau liegen Inseln und von Wäldern gesäumte Altarme.

In Székesfehérvár verbindet der Bischofspalast barocke Formen mit Dekorationen des Zopfstils. Für seinen Bau wurden Steine der mittelalterlichen Marienbasilika verwendet. Ein dreieckiger Giebel über dem Mittelrisalit trägt ein reich verziertes bischöfliches Wappen. Korinthische Pilaster, Rosetten und Girlanden schmücken die Hauptfassade; ein Mansarddach schließt den Bau ab. Die Innenausstattung zeigt Empire- und Biedermeierformen, das Speisezimmer klassizistische Wandmalereien.

Im Vértes-Gebirge liegen bei Csákvár die feuchten Wiesen der Csíkvarsai rét nahe den trockenen Dolomitrasen des Haraszt-hegy. Karstgebüschwälder, Flaum- und Zerreichenbestände, Eichen-Hainbuchenwälder und Buchenwälder gehören zur Vegetation des Landschaftsschutzgebiets. Dolomitverwitterung schuf steile Abbrüche, Felswände und enge Schluchten. Ein Lehrpfad am Haraszt-hegy erläutert geologische und botanische Besonderheiten.

Das Arboretum Pákozdi Pagony auf dem Mészeg-hegy umfasst heimische und eingeführte Baum- und Straucharten. Wegen der schwierigen Standortbedingungen wurden vor allem trockenheitsverträgliche Arten gepflanzt. In den Zerreichenbeständen wachsen auch Blumen-Esche, Winterlinde und Feldahorn. Ein forstlicher Lehrpfad erklärt die Lebensgemeinschaften des Waldes, die Waldbewirtschaftung und die Arbeit der Förster.

Im Südwesten des Velencer Sees erstrecken sich die zusammenhängenden Schilfflächen des Vogelschutzgebiets. Silberreiher und Löffler brüten in den alten Röhrichten; auf offenen Wasserflächen leben Haubentaucher, im Flachwasser Zwergtaucher. Auch Graugänse und Rohrweihen gehören zu den Brutvögeln. Schwimmende Moorflächen bewahren Reste der ursprünglichen Moorvegetation. Dort kommt das Sumpf-Glanzkraut vor.

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