Sehenswürdigkeiten · Chamerau

Chamerau

Gemeinde in Deutschland

Chamerau
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Chamerau liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, östlich der Kreisstadt Cham. Der Ort ist von den Nachbargemeinden Weiding, Arnschwang, Bad Kötzting und Blaibach umgeben. Auf dem Gemeindegebiet gibt es vier Gemarkungen, darunter Bärndorf, Chamerau, Haderstadl und Lederdorn. Die Gemeinde besteht aus 20 Gemeindeteilen und umfasst mehrere Siedlungstypen.

Chamerau wurde urkundlich erstmals 1180 erwähnt und war bis ins 14. Jahrhundert Sitz des Adelsgeschlechts der Chamerauer. Die Burg, die einst von den Herren von Chamerau bewohnt wurde, verfiel im 16. Jahrhundert. 1811 kaufte ein Schreiner die Ruine vom bayerischen Staat, und 1817 wurden bei Arbeiten an der Mauer Funde wie Pfeile und ein goldenes Ring entdeckt. Die Gemeinde wurde 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründet.

Die Gemeinde ist bekannt für ihre Pfarrkirche St. Peter und Paul, die 1669 erbaut wurde und mit Deckenfresken aus dem 18. Jahrhundert sowie einem Taufstein aus dem 13. Jahrhundert ausgestattet ist. Ein weiteres Highlight ist der sogenannte „Steinerne Ritter“, ein geschliffener Stein, der Teil einer Sage ist. Chamerau ist an der Bundesstraße 85 und an der Bahnstrecke Cham–Bad Kötzting gelegen.

Quellen (2)
Seehöhe
375 m

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