Sehenswürdigkeiten · Teror
Teror
Gemeinde in Spanien

Teror liegt im nördlichen Inselinneren von Gran Canaria und ist eine der ursprünglichsten Kleinstädte der Insel. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 25,70 km² und grenzt an die Orte Ingenio und San Bartolomé. Die Stadt ist von einer Vielzahl von Höhenzügen umgeben und verfügt über eine mediterrane Klimazone. Die Bebauung ist meist niedrig und dicht, wobei die Häuser oft mit farbenfrohen Balkonen versehen sind.
Die Geschichte von Teror reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als die Insel von den spanischen Eroberern erobert wurde. Die Basilika Nuestra Señora del Pino, die nach mehreren Zerstörungen im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde, spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Gemeinde. Die Statue der Jungfrau Maria, die im Jahr 1481 angeblich erschienen soll, wurde 1912 zur Schutzheiligen von Gran Canaria erklärt und ist bis heute ein zentraler Gegenstand der religiösen Feierlichkeiten.
Teror ist bekannt für seine farbenfrohen, meist holzernen Balkone, die als Zeichen des Wohlstands und der Handwerkskunst gelten. Die Stadt feiert jährlich im August und September Festlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria, die mit einer Wallfahrt, einer Gabenopferung und einer heiligen Messe gekrönt werden. Die lokale Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Viehzucht und traditionellen Lebensmittelherstellungen, wobei der Mineralwasserhersteller Aguas de Teror ein bedeutender Arbeitgeber ist.
Quellen (2)
- Teror (CC0-1.0)
- Teror (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 543 m
- Website
- http://www.teror.es/
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