Berge · Hainburg an der Donau
Braunsberg
Keltenberg mit Donaublick

Der 346 Meter hohe Braunsberg erhebt sich über Hainburg direkt an der „Porta Hungarica“, der Ungarischen Pforte, wo die Donau zwischen den Hainburger Bergen und den Kleinen Karpaten nach Osten durchbricht. Schon die Kelten errichteten hier ein bedeutendes Oppidum; Funde belegen eine Siedlung der Boier aus der La-Tène-Zeit.
Heute ist der Braunsberg Naturschutzgebiet mit seltenen Trockenrasen und ein herrlicher Aussichtspunkt: Der Blick reicht über die Donau, die March-Auen bis nach Bratislava und in die Slowakei. Ein kurzer, lohnender Wanderweg führt vom Ort hinauf – ideal für einen Nachmittagsausflug.
Der Braunsberg ist ein markanter Kalkstock von 346 Metern Höhe, der bei Hainburg an der Donau in Niederösterreich aufragt. Seine ungewöhnliche, schräg abfallende Plateauform prägt die Landschaft der Hundsheimer Berge und gilt als Relikt aus keltisch-römischer Zeit.
Der Berg bildet mit dem Thebener Kogel in der Slowakei die Engstelle der Donau, die als Hainburger Pforte bekannt ist. Eine mautpflichtige Straße führt von Hainburg zum Gipfel, von dem aus sich ein weiter Blick über die Donau, die Hundsheimer Berge und bis nach Bratislava eröffnet. Ein Mahnmal erinnert an die vertriebenen Karpatendeutschen. Archäologisch bedeutend ist die einstige keltische Höhensiedlung, die mit einem Wall von etwa 23 Hektar Umfang und rekonstruierten Wachtürmen aufwartet.
Am Braunsberg gedeihen seltene, wärmeliebende Pflanzen wie die Smaragdeidechse oder die Phönizische Königlilie, während Fledermäuse in den Höhlen überwintern. Das Gebiet ist seit 1965 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und beherbergt endemische Arten wie die Hainburger Federnelke. Reste der mittelalterlichen Burg Röthelstein am Donauufer zeugen von der historischen Bedeutung des Ortes.
Quellen (2)
- Braunsberg (CC0-1.0)
- Braunsberg (Hundsheimer Berge) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 346 m
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