Sehenswürdigkeiten · Bad Bocklet

Bad Bocklet

Marktgemeinde in Bayern, Deutschland

Bad Bocklet
Sigismund von Dobschütz CC BY-SA 3.0

Bad Bocklet liegt in der Schleife der Fränkischen Saale, zehn Kilometer nördlich von Bad Kissingen. Der Ort ist von der Gemeinde Rhön-Grabfeld im Norden umgeben und wird vom Fränkischen Marienweg durchquert. Die Gemeinde besteht aus zehn Gemeindeteilen, wobei das Kerngebiet Bad Bocklet eine Fläche von 5,580 km² umfasst. Die Gemarkung ist in 2007 Flurstücke unterteilt, die im Durchschnitt 2780,43 m² groß sind.

Der Name Bocklet stammt aus der Mundart und bezieht sich auf eine Erhebung im Gelände. Der Ort wurde erstmals 1122 in einer Stiftungsurkunde des Klosters Aura erwähnt. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Bocklet zum Kurort durch die Entdeckung der Balthasar-Neumann-Quelle, der eisenhaltigsten Quelle Deutschlands. Die Quelle wurde 1720 oder 1724 entdeckt und später durch Balthasar Neumann gefasst. Die Kuranlagen wurden im Laufe des 18. Jahrhunderts durch verschiedene Fürstbischöfe ausgebaut und erhielten architektonische Besonderheiten.

Bad Bocklet ist bekannt für seine Kuranlagen, die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammen, sowie für die Römisch-katholische Pfarrkirche St. Mauritius und die Evangelische Johanneskirche. Im Kurgarten und im Kurpark werden die historischen Bäder und die Stahlquelle präsentiert. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Quellentage und die Gartenparty ziehen Besucher an. Zudem gibt es eine Postkutschenlinie, die noch heute in Betrieb ist.

Quellen (2)
Seehöhe
230 m

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