Sehenswürdigkeiten · Wiesenthau

Wiesenthau

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern

Wiesenthau
Ermell CC BY-SA 4.0

Wiesenthau liegt am Fuße des Walberla und ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg und liegt in der Nähe der Wiesent. Der Ort umfasst zwei Gemeindeteile, Schlaifhausen und Wiesenthau, wobei letzteres das Pfarrdorf ist. Die Gemarkung Wiesenthau umfasst 3,425 km² und ist in 1359 Flurstücke unterteilt. Nachbargemeinden sind Kirchehrenbach, Leutenbach, Pinzberg und Forchheim.

Die Gemeinde wurde erstmals 1062 urkundlich erwähnt und war bis 1814 von der Familie von Wiesenthau besessen. Die Landesherrschaft übernahmen die Grafen Schönborn, die 1806 durch Bayern mediatisiert wurden. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. 1978 wurde Schlaifhausen eingegliedert. Die Geschichte der Gemeinde ist geprägt von der Herrschaftsveränderung und der Verwaltungsreform.

Wiesenthau ist bekannt für das Schloss Wiesenthau, das lange in der Familie von Wiesenthau blieb. Die Gemeinde verfügt über ein eigenes Wappen und ist über den Haltepunkt an der Bahnstrecke Forchheim–Ebermannstadt mit der Linie RB 22 verbunden. In der Politik dominiert die Bürgergemeinschaft Wiesenthau, die seit 2014 den ersten Bürgermeister stellt. Die Gemeinde feiert traditionell Feste und ist eng mit der Umgebung verbunden.

Quellen (2)
Seehöhe
305 m

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