Wiesenthau liegt am Fuß des Walberla im oberfränkischen Landkreis Forchheim, nahe dem Fluss Wiesent. Die Gemeinde besteht aus dem Pfarrdorf Wiesenthau und dem Kirchdorf Schlaifhausen. Nachbarorte sind unter anderem Kirchehrenbach und Pinzberg.
Erstmals erwähnt wurde Wiesenthau im Jahr. Über Jahrhunderte prägte die Familie von Wiesenthau den Ort, bis sie 1814 ausstarb. Später wechselten die Landesherren mehrfach, bis das Gebiet schließlich zu Bayern gehörte. Die heutige Gemeinde entstand durch die bayerische Verwaltungsreform.
Bekannt ist Wiesenthau vor allem für sein Schloss, das lange im Besitz der ortsansässigen Adelsfamilie war. Der Haltepunkt an der Bahnstrecke Forchheim–Ebermannstadt verbindet den Ort regelmäßig mit dem Umland. Die Gemarkung Wiesenthau ist in zahlreiche Flurstücke unterteilt, was die landwirtschaftliche Prägung des Gebiets widerspiegelt.