Sehenswürdigkeiten · Kreuth
Kreuth
Gemeinde in Oberbayern

Kreuth liegt am südlichen Ufer des Tegernsees und erstreckt sich durch das Flusstal der Weißach bis zur Grenze zu Tirol. Die Gemeinde umfasst eine Höhenlage zwischen 725 m und 1862 m ü. NHN und ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Miesbach. Sie grenzt an Bad Wiessee, Rottach-Egern, Lenggries und das Mangfallgebirge. Zu den wichtigsten Gewässern gehören der Tegernsee, die Weißach und zahlreiche Bäche sowie der Mühlbachkanal. Schutzgebiete umfassen das Tegernsee-Tal, das Weissachtal und das Mangfallgebirge, wobei der Naturwald Blaubergkopf als letzter Primärwald hervorsticht.
Die Geschichte von Kreuth reicht bis ins Kloster Tegernsee zurück, von dem aus der „Kreuther Winkel“ besiedelt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung der Leonhardifahrt datiert auf 1442. Die Gemeinde war bis 1803 Teil des Klostergerichtsbezirks Tegernsee und wurde 1818 zur selbständigen politischen Gemeinde. 1976 erregte der Kreuther Trennungsbeschluss Aufsehen, und seit 2018 ist Kreuth Teil der Alpenvereinsinitiative Bergsteigerdörfer. Die Gemeinde ist auch mit Achenkirch in Österreich und Prunay-en-Yvelines in Frankreich verbunden.
Kreuth ist bekannt für die jährliche Leonhardifahrt, die seit über 500 Jahren am 6. November stattfindet. Auf dem Ringberg steht das Schloss Ringberg der Max-Planck-Gesellschaft, das als Tagungsstätte dient. Der Kurpark mit Musikpavillon und Kneippbecken liegt im Ortskern. Die Gemeinde ist auch für ihre Berge bekannt, darunter der Hirschberg, der Leonhardstein und der Wallberg. Die Natur und Umwelt sind stark geschützt, mit Schutzgebieten wie dem Mangfallgebirge und der Bayerischen Wildalm. Bekannte Persönlichkeiten aus Kreuth umfassen Paul von Hindenburg und Viktor Rebensburg.
Quellen (2)
- Kreuth (CC0-1.0)
- Kreuth (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 787 m
- Website
- http://www.rathaus-kreuth.de
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