Orte · Gamboa
Gamboa
Gamboa war eine ehemalige Gemeinde in der Provinz Alava im spanischen Basque-Land. Sie lag im Tal des Flusses Ullíbarri und war umgeben von anderen Gemeinden wie Barrundia, Arrazua-Ubarrundia und Elburgo. Die Gemeinde bestand aus mehreren Hufen, darunter Azúa, Garayo und Orenín. Sie war Teil des Basque-Raums und hatte eine historische Verbindung zur Region, in der sich das Name Gamboa ausbildete. Der Name könnte aus lateinischen oder keltischen Wurzeln stammen und war in der Region verbreitet.
Gamboa wurde 1957 aufgelöst, nachdem der Staudamm Ullíbarri-Gamboa gebaut wurde. Die Bauarbeiten begannen in den 1940er Jahren und führten zu einer Flut, die große Teile der Gemeinde unter Wasser setzte. Viele Dörfer wurden vollständig überflutet und verloren ihre Bevölkerung. Die Gemeinde wurde aufgeteilt, und ihre Teile gingen an benachbarte Gemeinden. Die Flut veränderte das Land grundlegend und führte zu einem Verlust von landwirtschaftlichem Boden und zur Migration der Bewohner.
Gamboa hat heute keine eigene Gemeinde mehr, aber einige seiner ehemaligen Dörfer sind weiterhin in der Region vorhanden. Garayo wurde zu einer Badezone umgewandelt, während Orenín als Insel im Moor existiert. Azúa und Nanclares de Gamboa blieben am Ufer des Sees, verloren aber viel Land. Die ehemaligen Gemeinden verloren schrittweise ihren Status, und nur einige Dörfer wie Marieta und Mendíjur blieben als eigenständige Gemeinden erhalten. Die Geschichte von Gamboa ist eng mit der Entwicklung des Staudamms und der Veränderungen im Land verbunden.
Quellen (1)
- Gamboa (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Bezirk
- Arrazua-Ubarrundia
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