Sehenswürdigkeiten · Haibach

Haibach

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen

Haibach
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Haibach liegt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, in der Planungsregion Donau-Wald. Der Ort befindet sich in einem Talkessel, umgeben von den Lanzlberg, Winterberg und Sommerberg im Osten sowie dem Hofberg im Süden. Der Schreinerbach fließt durch den Ort. Die Gemeinde besteht aus 76 Gemeindeteilen, von denen einige nicht mehr Bestandteil sind. Die Gemarkungen umfassen Elisabethszell, Haibach, Irschenbach, Landasberg und Prünstfehlburg.

Haibach wurde erstmals 1106 erwähnt und hat seinen Namen vom Rittergeschlecht der Haybecken, später Haibeck. Diese waren Ministerialen der Grafen von Bogen. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine Hofmark mit Sitz in Haibach. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde. 1971 und 1978 wurden weitere Gemeinden eingemeindet. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Herrschaft der Ritter und späteren Verwaltungsreformen.

Haibach ist bekannt für die Burgruine Haibach, die einst Sitz der Haibecken war und heute als Museum genutzt wird. Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius mit gotischem Turm und Chorunterbau ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Gemeinde zählt zu den Erholungsorten und hat eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter eine Grundschule und eine Kita. Persönlichkeiten wie Gerda Hasselfeldt und Alois Rainer haben ihren Ursprung in Haibach.

Quellen (2)
Seehöhe
449 m

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