Sehenswürdigkeiten · Heideck

Heideck

Stadt im Landkreis Roth in Deutschland

Heideck
BKLuis Public domain

Heideck liegt im südlichen Mittelfranken, zwischen dem Rothsee und dem Brombachsee im Tal der Kleinen Roth. Die Stadt ist auf einer Höhe von 407 m ü. NHN gelegen und wird vom fränkischen Jura umgeben. Südlich des Stadtgebiets verläuft die Europäische Hauptwasserscheide, wodurch die Gewässer in zwei verschiedene Meeresteile fließen. Die Nachbargemeinden umschlingen das Gebiet und bilden eine regionale Verbindung. Das Gemeindegebiet besteht aus 17 Gemeindeteilen und 8 Gemarkungen, wobei die Gemarkung Heideck die größte Fläche mit 3,872 km² einnimmt.

Heideck wurde im 12. Jahrhundert von Ritter Hadebrand II. gegründet, der eine Burg errichtete, die später zur Stadt wurde. Die Stadt erhielt 1288 das erste Stadtrecht und war im Laufe der Geschichte unter verschiedenen Herrschaften, wie dem Wittelsbacher Herzogtum und dem Fürstentum Pfalz-Neuburg, bekannt. Die religiöse Geschichte war geprägt von der Reformation und der Rekatholisierung, wobei Heideck bis 1627 katholisch blieb. Die Stadt besaß eine eigene Gerichtsbarkeit und vollstreckte Strafen, darunter Hinrichtungen, bis ins 19. Jahrhundert. Ein bekannter Großbrand im Jahr 1898 zerstörte mehrere Fachwerkhäuser.

Heideck ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die Johanneskirche mit Stilmischungen aus Mittelalter und Neuzeit sowie die Frauenkirche, die 1419 erbaut wurde und bis heute als Gotteshaus dient. Das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert ist ein weiteres Wahrzeichen, das mit seltenen Stufengiebeln aufwartet. Zudem gibt es das Schloss Kreuth, das als Hotel und Reiterhof genutzt wird, und den Burgenweg, der die historischen Ruinen der Herren von Heideck verbindet. Die Stadt ist auch für ihre Wanderwege und die Ausgrabungen der Burgen bekannt.

Quellen (2)
Seehöhe
407 m

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