Sehenswürdigkeiten · Heiligenstein

Heiligenstein

französische Gemeinde

Heiligenstein
Bernard Chenal CC BY-SA 4.0

Heiligenstein liegt im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est, am Rande der Vogesen unterhalb des Odilienberges. Die Gemeinde befindet sich etwa fünf Kilometer südsüdwestlich von Obernai und 24 Kilometer südwestlich von Straßburg. Sie grenzt im Nordosten an Obernai und Goxwiller, im Osten an Bourgheim, im Südosten an Gertwiller sowie im Süden und Südwesten an Barr. Die Landschaft um Heiligenstein ist geprägt von sanften Hügeln und einer milden Klimazone.

Heiligenstein erhielt seinen Namen 1460. Von 1871 bis 1918 war die Gemeinde Teil des Deutschen Reichs und gehörte zum Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsaß. Die Geschichte der Region ist geprägt von dem Einfluss der verschiedenen Herrscher und der militärischen Ereignisse, die die Region im 19. Jahrhundert beeinflussten. Die Gemeinde war durch ihre strategische Lage oft von politischen Veränderungen betroffen.

Heiligenstein ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Burg Landsberg, die im 12. Jahrhundert errichtet und im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Die Ruinen der Burg sind heute im Privatbesitz und bieten einen Eindruck von der mittelalterlichen Architektur. Zudem gibt es den Brunnen Fontaine de l’Ours aus dem 16. Jahrhundert sowie das Rathaus mit einer Statue des Ehret Wantz. Die Gemeinde ist auch für das Klevener de Heiligenstein, einen lokalen Wein, bekannt. Die evangelisch-lutherische Kirche St-Jean-Baptiste und die Ruine der Kirche des Klosters Truttenhausen runden das kulturelle Angebot ab.

Quellen (2)
Seehöhe
640 m

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