Burgen · Hainburg an der Donau
Heimenburg
Burgruine Heimenburg – über den Dächern von Hainburg

Hoch über Hainburg thront auf dem Schlossberg die Ruine der Heimenburg, einer der größten Burganlagen Österreichs. Die Höhenburg aus dem 12. und 13. Jahrhundert diente der Sicherung der Donaugrenze; von ihren Mauern reicht der Blick weit über den Strom bis in die Slowakei.
Der Sage nach feierte hier Kriemhild aus dem Nibelungenlied ihre Hochzeit mit König Etzel. Ein Aufstieg zur Ruine lohnt sich für die Geschichte ebenso wie für das großartige Panorama – ein Höhepunkt jedes Hainburg-Besuchs.
Die Heimenburg ist eine mittelalterliche Burgruine auf dem Schlossberg oberhalb der Stadt Hainburg an der Donau in Niederösterreich. Sie thront über dem Fluss und bot einst einen strategischen Blick auf den Schiffsverkehr nahe der ungarischen Grenze.
Die Burg war Schauplatz historischer Ereignisse: 1050 ließ Kaiser Heinrich III. sie nach einer Zerstörung neu errichten, und 1260 trieb König Ottokar II. Přemysl von Böhmen hier Ausbauarbeiten voran. 1683 überstand sie zwar die Belagerung durch Gábor Bethlen, doch bei der Zweiten Türkenbelagerung wurde sie gestürmt und dabei viele Schutzsuchende getötet. 1703 wechselte sie in den Besitz des Grafen Johann Jakob von Löwenburg, der Teile der Anlage instand setzte.
Heute bietet die Ruine einen Einblick in ihre wechselvolle Geschichte. Der Schlossberg ist von Hainburg aus gut erreichbar und ermöglicht einen Rundumblick über die Donau und die umliegende Landschaft. Die Reste der Burgkapelle und des Wohnturms zeugen von ihrer einstigen Bedeutung als Wehrbau und Wohnsitz.
Öffnungszeiten und Eintritt können sich je nach Saison ändern. Vor dem Besuch nachsehen: hainburg.at
Quellen (2)
- Heimenburg (CC0-1.0)
- Heimenburg (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Adresse
- Schlossberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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