Sehenswürdigkeiten · Manching

Manching

Markt in Deutschland

Manching
Philipp Hayer CC BY-SA 3.0

Manching liegt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, südöstlich von Ingolstadt. Der Ort hat eine jahrtausendelange Siedlungsgeschichte, die bis in die keltische Zeit zurückreicht. In der Nähe befindet sich der Fliegerhorst Ingolstadt/Manching, ein Testflugplatz mit militärischen und zivilen Einrichtungen. Die Gemeinde ist Teil der Planungsregion Ingolstadt und hat neun Gemeindeteile.

Manching wurde erstmals 844 n. Chr. als „Mandechingon“ erwähnt. In der Frühzeit war der Ort ein keltisches Oppidum, das ein bedeutendes Handelszentrum war. Im Mittelalter wurden merowingische Gräber entdeckt, und die Pfarrkirche St. Peter wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Im 13. Jahrhundert verlor Manching ein Schergenamt, und es kam zum Amt Vohburg. Im 16. Jahrhundert gab es Aberglauben und Bilderstürme, die die Kirche von Manching beeinflussten.

Der Ort ist durch seine historischen Bauwerke und religiösen Traditionen geprägt. Die Pfarrkirche St. Peter zeigt drei Bauphasen, darunter spätromanische und spätgotische Elemente. Manching war auch ein Zentrum der katholischen Pfarrverwaltung und hatte eine Schule. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung, und die Gemeinde wurde durch Eisenbahn und Feuerwehr verbunden. In der Neuzeit war Manching auch Schauplatz von Kriminalfällen und sozialen Ereignissen.

Quellen (2)
Seehöhe
366 m

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