Sehenswürdigkeiten · Mödingen

Mödingen

Gemeinde in Deutschland

Mödingen
GFreihalter CC BY-SA 3.0

Mödingen liegt im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau, im Bezirk Schwaben. Die Gemeinde befindet sich in der Planungsregion Augsburg, etwa 8 km nordwestlich von Dillingen. Sie liegt an den Südausläufern der Schwäbischen Alb und im Übergang zum Donau-Tal. Die Gemeinde besteht aus sieben Gemeindeteilen, darunter Pfarrdörfer und Einöden. Die Gemarkungen Bergheim und Mödingen sind besonders bedeutend.

Mödingen wurde 1246 von Graf Hartmann IV. von Dillingen als Dominikanerinnenkloster Maria Medingen gegründet. Das Kloster war bis 1803 Sitz der Hofmark und Teil des Herzogtums Bayern oder des Fürstentums Pfalz-Neuburg. 1818 entstanden die unabhängigen Gemeinden Mödingen und Bergheim. 1843 wurde das verlassene Kloster von Dillinger Franziskanerinnen neu besiedelt. 1978 schlossen sich die Gemeinden Bergheim und Mödingen mit dem Kloster zu einer neuen Gemeinde zusammen.

Mödingen ist bekannt für das Kloster Maria Medingen, das heute als Teil der Gemeinde fungiert. Die Gemeinde umfasst mehrere Einöden und Pfarrdörfer, die sich in der Landschaft der Schwäbischen Alb und dem Donau-Tal befinden. Die Gemeinde hat eine eigenständige Verwaltung und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen. Die kulturelle und historische Bedeutung des Klosters prägt das Leben der Gemeinde bis heute.

Quellen (2)
Seehöhe
447 m

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