Sehenswürdigkeiten · Möttingen

Möttingen

Gemeinde in Deutschland

Möttingen
Wolkenkratzer CC BY-SA 4.0

Möttingen liegt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries, in der Region Augsburg. Der Ort befindet sich im durch Meteoriteneinschlag geformten Nördlinger Ries, etwa 7 km südöstlich von Nördlingen. Der Forellenbach fließt durch den Ort und mündet in die Eger, die knapp nördlich verläuft. Die Gemeinde umfasst acht Gemeindeteile, darunter die Einöden Obermühle und Untere Mühle. Die Gemarkung Möttingen hat eine Fläche von 6,044 km² und ist in 1240 Flurstücke unterteilt.

Möttingen war seit der Reformation ein protestantisches Pfarrdorf. Im 12. Jahrhundert besaßen Grafen von Oettingen und andere Adelsfamilien sowie Klöster Grundbesitz. 1323 verkaufte die Grafen von Oettingen ihren Besitz dem Deutschen Orden. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Die heutige politische Gemeinde entstand im Zuge des Gemeindeedikts von 1818. 1975 und 1978 wurden weitere Gemeinden eingemeindet.

Möttingen ist ein ländlicher Ort mit traditionellen Strukturen. Die Gemeinde verfügt über ein eigenes Wappen. Die Wirtschaft basiert auf landwirtschaftlichen Betrieben, produzierendem Gewerbe und Handel. Die Infrastruktur umfasst die Bundesstraße 25, die Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen mit Haltepunkt, sowie Kindergärten und eine Volksschule zur sonderpädagogischen Förderung. Die politische Gemeinde wird von Wählergruppen vertreten, ohne Parteien.

Quellen (2)
Seehöhe
415 m

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