Sehenswürdigkeiten · Münsing

Münsing

Gemeinde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Deutschland

Münsing
Mausemarie CC BY-SA 3.0

Münsing liegt im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am Starnberger See. Die Gemeinde erstreckt sich vom Ufer des Sees bis zum Münsinger Rücken, der sich zwischen dem See und dem Isartal erhebt. Der Ort selbst befindet sich 2 km vom Ostufer entfernt. In der Gemeinde gibt es mehrere Dorfteilungen, die sich über eine Länge von etwa 15 km vom See bis zum Tischberg erstrecken. Die umliegenden Orte wie Ammerland und Holzhausen liegen direkt am Seesüdwestufer.

Münsing wurde im Frühmittelalter von den Bajuwaren besiedelt. Die urkundliche Erwähnung erfolgte um 740 als Munigisingun, was auf einen Ursiedler namens Munigis hinweist. Die Kirche war seit 1355 dem Kloster Beuerberg unterstellt. Ab 1596 war der Ort Teil der Hofmark Ammerland, die von verschiedenen geistlichen Fürsten aus dem Hause Wittelsbach verwaltet wurde. Franz Graf von Pocci machte die Region in den 1840er Jahren zu einem künstlerischen Zentrum.

Münsing ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie Schloss Ammerland und Schloss Seeburg. Die Gemeinde veranstaltet jährlich Maibaum-Aufstellungen und das Münsinger Ochsenrennen alle vier Jahre. Die Region ist zudem der Schauplatz der ARD-Serie „Hubert ohne Staller“. In der Kultur und Geschichte spielen Schlossgut Oberambach und das Ungarisches Tor eine wichtige Rolle. Bekannte Persönlichkeiten wie Vicco von Bülow und Martin Süskind haben ihre Wurzeln in der Gemeinde.

Quellen (2)
Seehöhe
666 m

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