Sehenswürdigkeiten · Pleiskirchen

Pleiskirchen

Gemeinde in Deutschland

Pleiskirchen
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Pleiskirchen liegt im Hügelland des Isar-Inn-Hügellands, 15 km nördlich von Altötting. Die Gemeinde ist die nördlichste und flächenmäßig größte im Landkreis Altötting und grenzt im Westen an den Landkreis Mühldorf am Inn und im Osten an den niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Sie umfasst 134 Gemeindeteile und umfasst mehrere Hauptorte, darunter Wald bei Winhöring und Nonnberg.

Pleiskirchen gehörte ursprünglich zum Rentamt Burghausen und Landgericht Neuötting. Das Erzstift Salzburg übte hier bis 1803 die niedere Gerichtsbarkeit aus. Die Gemeinde wurde im 19. Jahrhundert neu gebildet und durch mehrere Fusionen und Auflösungen geprägt. Die Eingemeindung von Wald bei Winhöring und Nonnberg stand lange in der Kritik, wurde aber 1972 vollzogen.

Pleiskirchen ist bekannt für seine historischen Wappen und Baudenkmäler, die die Region prägten. Prominente Persönlichkeiten wie Georg Ratzinger, Bruder des Papstes, und Erwin Schneider, ein früherer Bürgermeister, sind mit der Gemeinde verbunden. Zudem lebten oder wohnten bedeutende Künstler und Wissenschaftler in der Region, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Quellen (2)
Erbaut
1966
Seehöhe
450 m

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