Sehenswürdigkeiten · Ringelai

Ringelai

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau

Ringelai
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Ringelai liegt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, im Talboden der Wolfsteiner Ohe. Der Ort ist umgeben von Bergen wie dem Geistlichen Stein und dem Frauenstein. Er befindet sich etwa acht Kilometer westlich von Freyung und 33 Kilometer nördlich von Passau. Die Gemeinde besteht aus zwölf Gemeindeteilen und grenzt an Perlesreut, Hohenau und Grafenau. Der Hauptort liegt in einer Höhenlage von 410 Metern.

Der Name Ringelai geht auf eine althochdeutsche Bezeichnung für einen Aufenthaltsort zurück. Das Dorf wurde erstmals 1312 erwähnt und gehörte dem Kloster Niedernburg an. Im 18. Jahrhundert entstand eine Kirche, die später durch einen Neubau ersetzt wurde. In der Geschichte spielte Ringelai eine Rolle als Grenzgebiet zwischen dem Hochstift Passau und Bayern. 1803 wurde der Ort an Bayern übergeben.

Ringelai ist bekannt für die einzige Christkindlwallfahrt Deutschlands und das Freilichtmuseum Keltendorf Gabreta. Die heutige Kirche wurde von Michael Kurz entworfen und ist Maria Patrona Bavariae geweiht. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch die Wildbachklamm Buchberger Leite und das Hexenmuseum. Die Gemeinde verfügt über eine Volksschule, mehrere Kindergärten und eine rege kulturelle Lebensgestaltung.

Quellen (2)
Seehöhe
425 m

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