Sehenswürdigkeiten · Weilbach

Weilbach

Markt im Landkreis Miltenberg in Deutschland

Weilbach
Matthias Schüssler CC BY-SA 3.0

Weilbach liegt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg und ist Teil des bayerischen Odenwalds. Die Gemeinde umfasst sieben Gemeindeteile, darunter das Hauptort Weilbach und die Ortschaften Ohrenbach, Reuenthal sowie Weckbach. Die Gemarkung Weilbach erstreckt sich über mehrere Flurstücke und grenzt teilweise an das Gemeindegebiet von Amorbach. Der höchste Punkt der Gemeinde ist die Sansenhöhe mit 478 m ü. NHN, der niedrigste Punkt liegt an der Mud mit 133 m ü. NHN.

Der Name Weilbach stammt vom gleichnamigen Bach, der der Mud zufließt. Frühere Schreibweisen des Ortes sind in historischen Karten und Urkunden belegt. Der Ortsname „Weilbach“ entstand vermutlich aus dem Bach, der durch den Ort floss. Die Weckbacher bekamen den Spitznamen „Steckerlespitzer“, weil sie Kienspäne aus Kiefernholz selbst herstellten. Der Name „Weilbach“ wurde bis vor einigen Jahren noch als „die Bach“ bezeichnet, was auf den fließenden Bach in der Gemeinde hinwies.

Weilbach wurde erstmals 1201 urkundlich erwähnt und stand lange unter Kurmainzer Herrschaft. 1803 kam der Ort zum Fürstentum Leiningen und später zum Großherzogtum Baden, bis es 1816 zu Bayern gehörte. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818. Im Jahr 1972 wurde Weilbach mit dem Landkreis Obernburg am Main zum neuen Landkreis Miltenberg zusammengefasst. Die Gotthardsruine, eine ehemalige Kirchenruine, ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde und bietet einen Rundblick über den Odenwald. Der Dreiröhrenbrunnen in der Ortsmitte und das Carillon im Alten Schulhof sind weitere ikonische Merkmale des Ortes.

Quellen (2)
Seehöhe
152 m

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