Ansfelden liegt im oberösterreichischen Zentralraum, etwa 289 Meter über dem Meeresspiegel, und ist eng mit der nördlich gelegenen Landeshauptstadt Linz verbunden. Das Stadtgebiet reicht von sanften Hügeln wie dem Zirnberg bis in die flachen Talbereiche der Krems und grenzt im Norden an Linz und Traun, im Osten an Sankt Florian, im Süden an St. Marien und im Westen an Pucking. Mit seinen fünf Katastralgemeinden erstreckt es sich über eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Wäldern und Siedlungsflächen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ansfelden im späten 8. Jahrhundert unter dem Namen „Albinsvelt“, später als „Ansfelden“ bekannt. Die frühe Geschichte des Ortes ist mit dem Stift Kremsmünster verbunden, das hier bereits im 8. Jahrhundert Besitzungen hatte. Im Mittelalter gehörte Ansfelden zum Herzogtum Österreich und später zum Fürstentum Österreich ob der Enns. Nach den Wirren der Napoleonischen Kriege und der Zugehörigkeit zum Gau Oberdonau während der NS-Zeit entwickelte sich Ansfelden nach 1945 zu einer modernen Stadt. Besonders prägend war die Ansiedlung von Heimatvertriebenen und Displaced Persons im Ortsteil Haid, die den Ort nachhaltig veränderten.
Ansfelden ist vor allem als Geburtsort des Komponisten Anton Bruckner bekannt, dessen Wohnhaus heute als Museum dient. Das Anton Bruckner Centrum und der Sinfoniewanderweg erinnern an sein Leben und Werk. Die Stadt beherbergt mehrere Kirchen, darunter eine Autobahnkirche in Haid, und bietet mit dem Rathausfestsaal sowie Galerien kulturelle Begegnungsstätten. Die Landesgartenschau 2011 schuf entlang der Krems ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wirtschaftlich prägen die Nettingsdorfer Papierfabrik und das Haid Center das Stadtbild, während die Infrastruktur durch Polizei, Feuerwehr und medizinische Einrichtungen gesichert wird.