Asola liegt in der flachen Lombardei, umgeben von den Nachbargemeinden Acquanegra sul Chiese, Casaloldo und Casalromano. Die Stadt ist in mehrere Ortsteile wie Barchi und Castelnuovo gegliedert und zählt etwa zehntausend Einwohner.
Die Wurzeln Asolas reichen bis zu den gallischen Cenomanen zurück, die sie vermutlich im zweiten Jahrhundert vor Christus gründeten. Später wurde sie römisches Municipium, bevor sie unter langobardische und karolingische Herrschaft geriet. Die Gonzaga und Visconti prägten ihre Geschichte, doch 1440 entschied sich Asola für Venedig und wurde zur befestigten Stadt ausgebaut. Als einstiger Bischofssitz beherbergte sie eine bedeutende Kathedrale.
Heute ist Asola für seine mittelalterlichen Mauern und historischen Bauwerke bekannt. Persönlichkeiten wie der Extrembergsteiger Fausto De Stefani oder die Politikerin Elena Bonetti stammen von hier. Die Partnerschaften mit Leingarten in Deutschland und Lésigny in Frankreich zeigen ihre internationale Verbindung. Die Stadt verbindet damit ländlichen Charme mit einer bewegten Vergangenheit.