Auberg ist eine kleine Gemeinde im oberen Mühlviertel in Oberösterreich, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel. Das hügelige Gebiet erstreckt sich über rund zwölf Quadratkilometer, wobei Wälder etwa ein Viertel und Felder fast siebzig Prozent der Fläche einnehmen. Die Landschaft ist geprägt von sanften Erhebungen und landwirtschaftlich genutzten Zonen.
Der Ort gehörte einst zum Herzogtum Bayern und wurde später Teil des österreichischen Herrschaftsbereichs. Im 15. Jahrhundert zählte er zum Fürstentum Österreich ob der Enns. Während der Napoleonischen Kriege erlebte Auberg mehrfach fremde Truppen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es wieder Teil Oberösterreichs, nachdem es zuvor zum Gau Oberdonau gehört hatte. Die Gemeinde war einst dem Gerichtsbezirk Neufelden zugeordnet, wechselte aber später zum Bezirk Rohrbach.
Aubergs bekanntestes Bauwerk ist die denkmalgeschützte Filialkirche St. Georg am Hollerberg. Besonders sehenswert ist der Unterkagererhof, ein Freilichtmuseum, das das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte zeigt. Jährlich finden dort Feste, Konzerte und Handwerksvorführungen statt. Das Gemeindewappen erinnert mit einer Hopfenrebe an die lokale Landwirtschaft und mit einer Kreuzfahne an die Kirche.