Ayamonte liegt an der Mündung des Guadiana in den Atlantik und damit direkt an der Grenze zu Portugal. Die Stadt befindet sich in der Provinz Huelva, etwa 48 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Mit ihrer Fläche von 142 Quadratkilometern erstreckt sie sich über eine flache Küstenlandschaft, die vom Fluss geprägt ist.
Schon in römischer Zeit war die Gegend als Handelsplatz bekannt, da hier eine wichtige Straße nach Mérida führte. Später wurde der Ort durch den Santiagoorden geprägt, nachdem die maurische Herrschaft 1239 endete. Ayamonte erhielt 1664 die Stadtrechte und entwickelte sich zu einer Markgrafschaft. Ein prägendes Ereignis war 1932 die Verhaftung des Generals José Sanjurjo, der nach einem gescheiterten Putsch nach Portugal fliehen wollte.
Die Stadt besticht durch historische Bauwerke wie die Kirche Iglesia parroquial de las Angustias mit Mudéjar- und Renaissance-Elementen oder die Ermita de San Sebastián aus dem 16. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist auch die Gezeitenmühle El Pintado. Ayamonte ist zudem Heimat bekannter Persönlichkeiten wie der Sängerin María Isabel oder des Bildhauers Antonio León Ortega. Eine Brücke über den Guadiana verbindet die Stadt mit Portugal, während eine Fähre eine weitere Verbindung bietet.