Azpeitia liegt im baskischen Gipuzkoa, eingebettet zwischen dem Izaraitz-Massiv und dem Fluss Urola. Die Gemeinde umfasst sieben ehemalige Siedlungen, darunter den Wallfahrtsort Loiola. Mit seiner Lage am Gebirgsfuß und dem Wasserlauf prägt die Natur das Bild der Region.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Quellen, doch seine Bekanntheit verdankt er vor allem dem heiligen Ignatius von Loyola, der hier geboren wurde. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde lange von der Holzverarbeitung und Metallindustrie, unterstützt durch nahe Steinbrüche. Daneben spielte die Landwirtschaft eine Rolle, während heute auch der Tourismus durch Wallfahrten zum Sanktuarium in Loiola an Bedeutung gewinnt.
Besucher finden in Azpeitia historische Bauwerke wie die Kirche San Sebastián de Soriasu oder das umgebaute Haus Casa Enparan. Das baskische Eisenbahnmuseum erinnert an die früh elektrifizierte Bahnstrecke Zumarrága–Zumaia. Persönlichkeiten wie der Fußballspieler Juan Antonio Larrañaga stammen aus dieser Gegend, die zwischen Tradition und Moderne steht.