Barcelona liegt im Nordosten Spaniens am Mittelmeer, eingebettet zwischen der Bergkette Serra de Collserola und den Flüssen Llobregat im Süden sowie Besòs im Norden. Die Stadt breitet sich auf einem etwa fünf Kilometer breiten Plateau aus, das von sanften Hügeln durchzogen wird. Im Südwesten erhebt sich der Montjuïc, während der Tibidabo mit seinem markanten Sendeturm die Skyline prägt. Nachbarorte sind unter anderem Santa Coloma de Gramenet und Sant Adrià de Besòs im Norden, L’Hospitalet de Llobregat und Esplugues de Llobregat im Süden sowie Montcada i Reixac und Sant Cugat del Vallès im Westen.
Die Ursprünge Barcelonas reichen bis zu einer iberischen Siedlung namens Barkeno zurück, die vor über zweitausend Jahren auf dem heutigen Stadtgebiet entstand. Später wurde die Gegend von den Laietani besiedelt, die hier Münzen prägten. Im Zweiten Punischen Krieg eroberten die Karthager die Region, was oft als Beginn der Stadtgeschichte gilt. Unter den Römern entwickelte sich Barcino zu einer kleinen, aber strategisch wichtigen Siedlung, die als Militärkolonie für Veteranen diente. Die Stadt wuchs zu einem oppidum heran und war bekannt für Weinbau und Handel, auch wenn sie nie zu den großen römischen Zentren zählte.
Heute ist Barcelona eine weltoffene Metropole mit einer Mischung aus historischen und modernen Bauwerken. Der Montjuïc beherbergt eine Festung aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die heute als Militärmuseum dient, sowie olympische Anlagen und Gärten. Die Stadt ist berühmt für ihre gotische Kathedrale, die auf dem Mont Tàber steht, und für die lebendige Kultur, die sich in Festen und einer vielfältigen Gastronomie widerspiegelt. Die Nähe zum Meer und die umliegenden Hügel prägen das Stadtbild und bieten Erholungsräume wie den Park Güell oder die Strände am Mittelmeer.