Batalha ist eine portugiesische Kleinstadt im Distrikt Leiria, etwa 120 Kilometer nördlich von Lissabon. Sie liegt etwa zehn Kilometer südlich der Distrikthauptstadt Leiria und rund 20 Kilometer westlich des Wallfahrtsorts Fátima. Der Ort ist von Wäldern mit Fichten und Korkeichen umgeben.
Die Stadt verdankt ihren Namen der Schlacht von Aljubarrota im Jahr 1385, in der die portugiesischen Truppen das kastilische Heer besiegten und damit die Unabhängigkeit Portugals sicherten. König D. João I. gelobte daraufhin den Bau des Klosters Batalha, das über Jahrhunderte entstand und heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Aus einer kleinen Ansiedlung entwickelte sich so die heutige Stadt.
Bekannt ist Batalha vor allem durch das Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitória, ein Meisterwerk der gotischen Architektur. Im Kreisgebiet liegen zudem die Höhlen Grutas da Moeda. Die Legende der Bäckersfrau von Aljubarrota, die sieben fliehende Kastilier in ihrem Backofen entdeckte, ist bis heute populär. Persönlichkeiten wie der Militär Joaquim Augusto Mouzinho de Albuquerque oder der Sänger Suzana stammen aus Batalha.