Berghausen liegt in den sanften Hügeln der Windischen Büheln, nur wenige Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. Das Gebiet erstreckt sich über zwei langgezogene Rücken zwischen den Bächen Ratscher und Ewitsch, die sich von der Murebene bei Ehrenhausen südostwärts zu den Hügeln Witscheinberg und Platsch hinaufziehen. Die Höhenlagen bewegen sich meist zwischen 300 und 400 Metern, während die höchsten Erhebungen knapp über 500 Meter erreichen. Der Ort ist Teil der Südsteirischen Weinstraße und grenzt direkt an den Gemeindehauptort Ehrenhausen.
Die Gegend war bereits in römischer Zeit ein wichtiger Verkehrsweg, denn hier verlief die Straße von Ptuj nach Bruck an der Mur. Später nutzten Händler und Reisende diesen Pass, bis die Route im 19. Jahrhundert als Alte Poststraße Wien–Triest diente. Die heutige Gemeinde entstand erst 1932 aus dem Zusammenschluss der Orte Ewitsch, Wielitsch und Zieregg, wobei Wielitsch als Hauptort fungierte. Vorher gehörte das Gebiet lange zum Stift Admont, das hier Besitzungen hatte.
Heute ist Berghausen vor allem für seinen Weinbau bekannt und liegt an der Grenzland-Weinstraße. Ein markantes Wahrzeichen ist der Aussichtsturm auf dem Platsch, der einen weiten Blick über die Südsteiermark und das benachbarte Slowenien bietet. Das ehemalige Gemeindewappen zeigt eine Weinrebe auf einem Dreiberg, was die Bedeutung des Weinbaus unterstreicht. Der Grenzübergang Platsch/Zieregg ist seit dem EU-Beitritt Sloweniens wieder frei passierbar.