Beuda liegt versteckt in der bergigen Landschaft der Garrotxa, nordöstlich von Besalú. Das Gemeindegebiet reicht vom steilen Hang des Mont-Massivs im Norden bis zum breiten Tal des Flusses Fluvià im Süden. Innerhalb der Gemarkung fließen mehrere Bäche wie der Clot de l’Espinau oder der Salt de Palera, die das Gelände durchziehen. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort Beuda die kleinen Dörfer Palera, Lligordà und Segueró und erstreckt sich über etwa sechsunddreißig Quadratkilometer.
Erstmals taucht Beuda in Urkunden des frühen zehnten Jahrhunderts auf, als es um Besitzansprüche an der Pfarrei Sant Feliu ging. Im Mittelalter spielte die Burg von Beuda eine Rolle, deren Herren in Testamenten und Schenkungen erwähnt werden. Später wanderten viele Bewohner ab, besonders im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, als sie Arbeit in den nahen Städten suchten. Früher lebten die Menschen vom Abbau des feinen Alabasters, der für Altarbilder und Königsgräber verwendet wurde, sowie von der Landwirtschaft und der Papierherstellung, die seit 1880 in Beuda betrieben wird.
Der alte Ortskern von Beuda wird von der romanischen Pfarrkirche Sant Feliu geprägt, die auf einer Höhe von 338 Metern thront. Die romanischen Kirchen in den Weilern Palera, Lligordà und Segueró mit ihren charakteristischen Apsiden und Glockentürmen sind Zeugen der mittelalterlichen Vergangenheit. Besonders bekannt ist die Abteikirche Sant Sepulcre de Palera mit ihren drei Schiffen. Im August feiert Beuda sein Hauptfest zu Ehren des Heiligen Feliu, während die anderen Ortsteile eigene Dorffeste im Jahreslauf haben. Die malerische Umgebung mit Wäldern und dem Gipfel Rocabertí lädt zu Wanderungen ein.