Beverstedt liegt in Niedersachsen, wo sich die Landschaft in Geest und Marsch teilt. Der nördliche und östliche Teil gehört zur Wesermünder Geest, deren Hügel bei Kirchwistedt knapp über dreißig Meter erreichen. Im Süden und Westen geht das Gelände in die flachere Marsch über, durchzogen von Mooren. Die Lune fließt von Ost nach West durch die Gemeinde und teilt sie mit ihren Zuflüssen in mehrere „Geesthalbinseln“.
Der Name Beverstedt geht auf eine frühe Erwähnung als „Westrian bever igi seti“ zurück, was so viel wie „westliche Biberinsel“ bedeutet. Der Biber prägt bis heute das Wappen und findet sich als Figur an den Ortseingängen. Urkundlich taucht Beverstedt erstmals als Beversate auf, und seit dem 17. Jahrhundert trägt es den Titel Flecken als Marktort. Über Jahrhunderte wechselte die Zugehörigkeit zwischen Erzbistum Bremen, Schweden, Dänemark und Preußen, bis es schließlich Teil Niedersachsens wurde.
Besonders sehenswert sind die Fabian-und-Sebastian-Kirche im Ortskern und das historische Wohngebäude in der Hindenburgstraße. Die Monsilienburg, eine alte Wallanlage, erinnert an eine Zerstörung im Jahr 1212. Traditionelle Feste finden in der renovierten Wassermühle Deelbrügge statt, wo Brot und Kuchen angeboten werden. Der Heimatverein pflegt im Heimathaus Wachholz kulturelle Veranstaltungen und bewahrt mit dem Gut Wachholz ein Stück Ortsgeschichte.