Sehenswürdigkeiten in Bram

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château de Lordat à Bram
APB11 CC BY-SA 4.0
5 SehenswürdigkeitenAudeFrankreich

Sehenswürdigkeiten in Bram

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château de Frontenac
château de Lordat à Bram
maison de l'archéologie de Bram

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Bram liegt im südfranzösischen Département Aude, auf einem Hügel im Lauragais, etwa 75 Kilometer südöstlich von Toulouse. Der Ort ist umgeben von der fruchtbaren Landschaft des Lauragais und wird vom Fluss Fresquel sowie dem parallel verlaufenden Canal du Midi durchzogen. Mit dem Auto ist Bram über die Autobahn A 61 erreichbar, und ein Bahnhof verbindet den Ort mit der Strecke zwischen Bordeaux und Sète. Castelnaudary liegt etwa 16 Kilometer entfernt, während Carcassonne gut 20 Kilometer östlich zu finden ist.

Die Wurzeln Brams reichen bis in die Römerzeit zurück, als dort die Siedlung Eburomagus entstand. Aus gallorömischer Zeit stammen zahlreiche Kleinfunde, die auf eine Besiedlung in den Tallagen hinweisen. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort als Circulade neu angelegt, eine kreisförmige Struktur mit drei Straßen und einem zentralen Platz, der von einer Kirche geprägt war. Nur ein Stadttor im Osten sicherte den Zugang. Während dieser Zeit schloss sich die Bevölkerung weitgehend den Katharern an, was Bram im Albigenserkreuzzug ins Visier der Kreuzritter brachte. 1210 wurde der Ort nach einer dreitägigen Belagerung eingenommen, und die hartnäckigsten Ketzer wurden grausam bestraft. Im 17. Jahrhundert erlebte Bram durch den Bau des Canal du Midi eine wirtschaftliche Blütezeit, die sich in neuen Häusern außerhalb der alten Mauern widerspiegelte.

Bram ist geprägt von seiner bewegten Geschichte, die sich in Bauwerken und Erinnerungsorten widerspiegelt. Besonders bekannt ist das ehemalige Internierungslager Camp du Pigné, das 1939 für spanische Flüchtlinge des Bürgerkriegs errichtet wurde. Innerhalb weniger Wochen entstand auf 12 Hektar ein Lager mit über 170 Baracken, das zeitweise bis zu 17.000 Menschen beherbergte. Die Lebensbedingungen waren unmenschlich, und trotz der Bemühungen von Hilfsorganisationen wie den Quäkern starben viele Insassen an Erschöpfung und Krankheiten. Später diente der Ort auch als Arbeitslager für ausländische Zwangsarbeiter, die unter anderem eine Bäckerei betrieben und Gemüse anbauten. Ein trauriges Kapitel der Geschichte war zudem die Deportation von 159 Juden aus dem Département Aude im August 1942.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
3.233
Fläche
17,72 km²
Seehöhe
165 m
Bezirk
Aude

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