Bude–Stratton liegt in Cornwall an der englischen Küste und umfasst neben dem Küstenort Bude auch die Marktstadt Stratton sowie kleinere Siedlungen wie Flexbury, Poughill und Maer. Die Landschaft ist geprägt vom Meer, während im Hinterland sanfte Hügel und ländliche Dörfer das Bild bestimmen. Mit über zehntausend Einwohnern zählt die Gemeinde zu den bevölkerungsreicheren im Norden Cornwalls.
Die Wurzeln der heutigen Gemeinde reichen bis in die Zeit der beiden alten Pfarrbezirke Stratton und Poughill zurück. Im 19. Jahrhundert wurden beide in den Stratton Rural District eingegliedert, doch 1900 entstand daraus ein eigener städtischer Bezirk namens „Stratton and Bude“. Dieser wurde später erweitert und erhielt 1934 seinen heutigen Namen. Ein prägendes Ereignis war 1947 der Kauf des Bude Castle, das fortan als Rathaus diente, bis die Verwaltungsstrukturen 1974 neu geordnet wurden.
Bude–Stratton ist bekannt für seine markante Küstenlage und historische Bauwerke wie den Compass Point storm tower aus dem Jahr 1835. Persönlichkeiten wie der Erfinder Sir Goldsworthy Gurney oder der Großbarde John Bolitho stammen aus dieser Gegend. Die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit Ergue-Gaberic in der Bretagne und wird von einem Stadtrat verwaltet, der im Parkhouse Centre in Bude seinen Sitz hat.