Büron liegt im Kanton Luzern, etwa fünf Kilometer vom Hauptort Sursee entfernt, im Suhrental. Die Gemeinde wird von der Suhre im Westen begrenzt, während der Gibelgrat mit seinem Wald im Osten aufragt. Durch das Dorf fließt der Weiherbach, der kurz darauf in die Suhre mündet. Neben dem Hauptdorf gibt es verstreute Häusergruppen wie Triengeracher, Chrüzacher und Spiessmatt. Das Gelände ist größtenteils gerodet, nur der Gibelwald bleibt bewaldet, während der Rest landwirtschaftlich genutzt wird.
Erste Spuren einer Besiedlung finden sich aus der Hallstattzeit, darunter ein Grabhügel im Gibelwald. Auch Überreste einer keltischen Siedlung und einer römischen Villa belegen eine frühe Nutzung des Gebiets. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130, als ein Kuno von Büron in einer Stiftungsurkunde des Klosters Einsiedeln als Zeuge genannt wird. Im 12. Jahrhundert entstand die Burg, Stammsitz der Freiherren von Büron, die später den Namen Aarburg annahmen. Nach wechselnden Besitzverhältnissen kam Büron 1455 an die Stadt Luzern und gehörte danach zur Landvogtei Büron-Triengen.
Heute prägen vor allem die ländliche Struktur und die Nähe zu Sursee das Bild der Gemeinde. Die Bevölkerung spricht eine hochalemannische Mundart, und die meisten Einwohner sind römisch-katholisch. Unter den Sehenswürdigkeiten sind die Überreste der Burg und der Gibelwald zu nennen. Persönlichkeiten wie der Jurist Josef Albisser oder der Automobilunternehmer Joseph Wyss stammen aus Büron. Die Gemeinde ist durch Postautolinien und die Hauptstrasse gut an das Verkehrsnetz angebunden.