Cegléd liegt etwa siebzig Kilometer südöstlich von Budapest in einer flachen Landschaft, die von der ungarischen Tiefebene geprägt ist. Die Stadt ist umgeben von Nachbargemeinden wie Abony und Nagykőrös und liegt in der Region Pest. Durch ihre zentrale Lage in Ungarn ist sie gut an das Verkehrsnetz angebunden.
Erstmals erwähnt wurde Cegléd im Jahr 1290 unter König Ladislaus IV., doch schon im 16. Jahrhundert entwickelte sich hier eine bedeutende reformierte Schule. Im frühen 20. Jahrhundert war die Stadt ein wichtiger Verwaltungs- und Wirtschaftsort mit Gerichten, Banken und einer blühenden Landwirtschaft. Besonders bekannt war der Anbau von Sauerkirschen, die sogar ins Ausland exportiert wurden.
Heute besticht Cegléd durch eine Mischung aus historischer Architektur und modernen Einrichtungen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen eine römisch-katholische Kirche, eine reformierte Kirche und ein Thermalbad. Die Stadt ist auch für ihre sportlichen Erfolge bekannt, etwa durch den Fußballverein Ceglédi VSE oder Persönlichkeiten wie den Judoka Miklós Ungvári.