Choceň liegt im Tal der Stillen Adler, eingebettet zwischen den sanften Hügeln des Adlergebirges und den Ausläufern der Böhmisch-Mährischen Höhe. Die Stadt gehört zur Region Pardubický kraj und ist von einer hügeligen Landschaft umgeben, die sich bis zum Fluss erstreckt.
Erstmals taucht Choceň 1227 in einer Urkunde auf, als der Kammerherr Kojata IV. von Hrabischitz das Gebiet an die Brüder Sezima und Milota übergab. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft mehrfach, darunter an die Lichtenburger, die Podiebrader und die Pernsteiner. Prägend war auch die Zeit der Raubritter, die zu Belagerungen und Zerstörungen führte, sowie die Hussitenkriege, die die Besitzverhältnisse immer wieder veränderten. Wirtschaftlich aufblühte die Stadt unter den Kinskys, die das Schloss umbauten und die Infrastruktur stärkten.
Heute prägen das vierflügelige Schloss mit seinem Park, die barocke Pfarrkirche des hl. Franz von Assisi und das Adlergebirgsmuseum das Stadtbild. Am Stadtrand lockt das Naturreservat Peliny mit seinen markanten Felsformationen. Choceň ist zudem ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, wo sich mehrere Strecken verzweigen. Berühmte Söhne der Stadt sind der Komponist Wenzel Matiegka und der Fußballspieler Luboš Kubík.