Codogno liegt in der fruchtbaren Po-Ebene zwischen den Flüssen Adda und Po, etwa auf halber Strecke zwischen Mailand und Piacenza. Die Stadt ist umgeben von weiteren Gemeinden wie Casalpusterlengo im Westen und Somaglia im Osten. Zu ihrem Gebiet gehören auch die kleineren Orte Maiocca und Triulza.
Die Wurzeln Codognos reichen bis in die Zeit der römischen Provinz Gallia cisalpina zurück, möglicherweise sogar auf eine ältere keltische Siedlung. Im Mittelalter stand der Ort unter der Herrschaft der Bischöfe von Lodi. Erst 1965 erhielt Codogno die Stadtrechte. Bekannt wurde es 2020 als eines der ersten italienischen Zentren der COVID-19-Pandemie, als dort der erste einheimische Coronafall ohne China-Bezug diagnostiziert wurde.
Die Stadt brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter Maler wie Angelo Pietrasanta und Giuseppe Novello sowie den Journalisten Pino Pagani. Auch der Kurienerzbischof Rino Fisichella stammt von hier. Die Bahnstrecken Mailand–Bologna und Pavia–Mantua kreuzen sich im Bahnhof von Codogno, der an der Autobahn A1 liegt.