Colunga liegt im Osten Asturiens, direkt an der Kantabrischen See. Der Jakobsweg führt durch den Ort, der als Hauptort der gleichnamigen Gemeinde gilt. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln und Meer, während im Hinterland Apfelplantagen und Wälder das Bild bestimmen.
Schon in der Altsteinzeit war die Gegend besiedelt, wie Funde in den Höhlen von Obaya zeigen. Vorrömische Siedlungen finden sich etwa bei La Riera, wo der Hügel El Castiellu mit seinem terrassierten Verteidigungssystem auffällt. Im Mittelalter entstanden romanische Kirchen wie Santa María de Libardón. König Alfons X. verlieh dem Ort schließlich die Stadtrechte.
Heute ist Colunga bekannt für seinen Hafen und die damit verbundene Fischerei, die zu den bedeutendsten in Asturien zählt. Daneben spielen Landwirtschaft und Tourismus eine wichtige Rolle. Sehenswürdigkeiten wie das Museo del Jurásico de Asturias oder die romanische Kirche Santiago de Gobiendes ziehen Besucher an. Jährlich locken Feste wie das Bohnenfestival oder das Festival des Asturischen Pferdes Gäste in die Region.