Cremona liegt in der flachen Po-Ebene, direkt am linken Ufer des Po. Als Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Lombardei verbindet sie ländliche Weite mit städtischer Kultur.
Gegründet als römischer Vorposten gegen gallische Stämme, erlebte sie wechselvolle Zeiten: Zerstörungen durch Vespasian und die Langobarden prägten ihre Geschichte ebenso wie Machtkämpfe zwischen Ghibellinen und Guelfen. Später stand sie unter spanischer, österreichischer und französischer Herrschaft, bis sie schließlich Teil des italienischen Königreichs wurde.
Heute ist Cremona vor allem für den Geigenbau berühmt, der zum UNESCO-Kulturerbe zählt. Der Dom mit seinem 110 Meter hohen Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Museo del Violino bewahrt die Tradition der Amati-, Guarneri- und Stradivari-Dynastien. Auch das futuristisch anmutende Flussufergebäude aus faschistischer Zeit zählt zu den Besonderheiten.