Csákvár liegt am Südhang des Vértes-Gebirges in Ungarns Komitat Fejér und ist von einer hügeligen Landschaft geprägt. Im Ort selbst und in der Nähe finden sich Burgruinen auf Felskuppen, während ein geologisch-botanischer Lehrpfad durch das Tal Kőlik und über den Berg Haraszt führt. In der Esterházy-Höhle wurden uralte Tierknochen und Überreste eines Urpferdes entdeckt, und in der Umgebung wird Bauxit abgebaut.
Der Ort geht auf eine römische Siedlung namens Floriana oder Florentiae zurück, die an einer wichtigen Straße nach Aquincum lag. Damals diente Csákvár als Standort eines Flottenkommandeurs der pannonischen Donau. Später entwickelte es sich zu einem Ort mit landwirtschaftlichem und handwerklichem Schwerpunkt.
Heute ist Csákvár vor allem für seine Natursehenswürdigkeiten bekannt, darunter das Vértes-Gebirge mit seinen seltenen Pflanzen. Die Esterházy-Höhle und die Burgruinen ziehen Besucher an, während alte Bauernhäuser in Vérteskozma das traditionelle Bild der Region bewahren. Partnerschaften mit Pyrbaum in Deutschland und Plăieşii de Jos in Rumänien verbinden Csákvár international.